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Die Diskussionen um Hundeführerscheine und generelle Sachkundenachweise flammen immer wieder auf - hauptsächlich, um kleine Kinder vor großen Hunden zu schützen. Durchaus zu Recht, jedoch sollte Hundekenntnis nicht auf die Halter von großen Hunden beschränkt sein.

 

Machen wir uns nichts vor: In aller Regel sind es wir Menschen, die Unfälle mit Hunden verschulden, etwa weil wir unbedarft Hund und Kind zusammen alleine lassen oder Droh- oder Abwehrverhalten des Hundes nicht oder falsch verstehen. Kurz gesagt fehlt vielen Haltern das nötige Wissen über das Wesen der Hunde, ihre Körpersprache, Mimik und ihr Verhalten.

Die Halter großer Hunderassen fühlen sich am ehesten dazu verpflichtet, sich zu informieren und ihren Hund - artgerecht - zu erziehen (aber leider nicht jeder). Dann kann man sich mit dem Hund auch problemlos in der Öffentlichkeit zeigen. Und es gibt keine oder deutlich weniger Missverständnisse zwischen Hund und Mensch.

Dass es bei manchen Haltern kleiner Hunde bzw. -rassen mit dem Verständnis und der Kenntnis etwas öfter hapert, zeigt dieses Video, das leider keine Ausnahme ist, wie u.a. ein weiteres Video zeigt. Das Verhalten dieses gefilmten Chihuahuas ist nicht putzig, er fühlt sich massiv bedroht. Und wenn auch der bedrohliche Mensch mit der Kamera dies vielleicht nicht wissen muss, der Halter sollte es sehr wohl.

Auch kleine Hunde verdienen es, respektiert und fair behandelt zu werden – dann klappt's auch mit dem Nachbarn.

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