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Jetzt ist es amtlich – beziehungsweise wissenschaftlich belegt –, dass Hunde etwa so intelligent sind wie zweijährige Kinder. Hundehalter vermuten Ähnliches ja schon länger, z.B. wenn der Hund nur gehorcht, solange noch wenigstens ein Leckerli in Aussicht ist.

Oder wenn er durch Bellen einen Besucher an der Haustüre meldet, wenn Herrchens Wurstbrot auf dem Tisch liegt – und sich weder ein Besucher findet, noch das Wurstbrot nach Herrchens Rückkehr an den Frühstückstisch ...

Der Psychologe Stanley Coren aus Vancouver hat 2009 in wissenschaftlichen Versuchen bestätigt, dass Hunde bis fünf zählen und sogar einfache Rechenaufgaben wie 1+2 lösen können, wie Bild der Wissenschaft berichtet. Außerdem weist der Forscher Hunden nach, eine Vorstellung von anderen Individuen und ihren Handlungen zu entwickeln und das eigene Verhalten daran anzupassen. So entstehen die oben genannten Intelligenzleistungen.

Allerdings fand er auch heraus – und auch das wird Hundehalter nicht weiter wundern –, dass Hunde wie Menschen unterschiedlich intelligent sind. Aber nun ist es eben hieb- und stichfest, dass kluge Hunde bis zu 250 Wörter verstehen, während solche mit gewöhnlichem Intellekt nur auf ein Vokabular von 150 Wörtern zurückgreifen können. In den Charts steht der Border Collie ganz oben, dicht gefolgt von Pudeln, Deutschen Schäferhunden und Golden Retrievern.

Obwohl der Anteil der so genannten Superhunde "nur" 20 % beträgt, gibt es auch für die Halter der "gewöhnlichen" Hunde keine Ausreden mehr: Wenn der Hund "Sitz", "Platz" und "Bleib" nicht kann, liegt's nicht am Hund – drei Vokabeln sollten allemal drin sein.